Gleich zu Beginn in der ersten Minute die erste von einigen spielentscheidenden Fehlentscheidungen durch den Schiedsrichter. Die Angermünderin Abwehrspielerin A.Radtke führte den Ball als N.Wernicke von hinten heranstürmte und Radtke zu Fall brachte. Dies wertete der Schiri nicht etwa als Stürmerfoul sondern gab zum Entsetzen Elfmeter für Ladeburg. Den verwandelte Köhler knapp zum 1:0. B.Bock im Tor der Angermünder war mit den Fingerspitzen noch dran. Nur kurze Zeit später die nächste Fehlentscheidung zu Gunsten der Ladeburger als ein klares Abseits nicht erkannt wurde. Glück für Angermünde da diese Aktion ohne Erfolg blieb.
Der AFC hatte viele Möglichkeiten durch lange Bälle von der guten Torhüterin B.Bock auf D.Gatz und J.Mundstock im Sturm der Gäste. Doch die schlechten Platzverhältnisse und der nasse Rasen machten viele gute Chancen zunichte. Doch D.Gatz ihr unermüdlicher Einsatz wurde in der 37. Minute belohnt. Einen schönen Pass von B.Riebe erläuft sie sich und hämmert zum verdienten Ausgleich ein. Nun bestimmt der AFC weitgehend das Geschehen. Nur die Bälle landen meistens bei der guten Torhüterin der Ladeburger. Wieder einmal war die fehlende Chancenverwertung seitens der Angermünderinnen zu beklagen. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der AFC die größeren Spielanteile und besaß eine 100%ige Chance die von D.Gatz schön erarbeitet und ebenso vergeben wurde. Doch auch viele zu lange Pässe und eine an diesem Tag unsichere Abwehr waren dabei.
Dann ließen sich die Spielerinnen des AFC von der Spielführerin Drogosch und Gutenschwager durch ständiges Treten und Schreien beeindrucken. Besonders die Äußerungen von Drogosch waren eines Kapitäns eher unwürdig. Doch leider ahndete der Schiri weder „Vogel zeigen“ noch grobe Fouls. Er beließ es auf seitens der Ladeburger bei Ermahnungen. So kam, was kommen musste. „Kapitän“ Drogosch knockte Torhüterin B.Bock ungeahndet aus. Dann erwischte Köhler die Unruhe in der Abwehr und erhöhte für Ladeburg zum 2:1. Die durch das grobe Einsteigen benommene Torhüterin B.Bock war nicht in der Lage zu reagieren und musste verletzt aus dem Spiel genommen werden.(starke Prellung im Brustkorbbereich im Krankenhaus diagnostiziert) Für sie kam Spielerin J.Kretzmann.
Dann vereitelte der Schiri eine weitere Möglichkeit als er F.Schiwek einen klaren Elfmeter verwehrte. Sie wurde grob, klar im Strafraum gefoult. Der bis dahin recht ruhig gebliebene Trainer A.Lehmann, selbst Schiedsrichter, konnte sich kaum am Spielfeldrand beherrschen. Doch Ladeburg hatte an diesem Tag einen Freibrief. In der 70.Minute erhöhte Gutenschwager dann durch einen Freistoß zum 3:1 Endstand.
Eine unschöne Aktion ereignete sich zum Schluss. In der 85.Minute wurde B.Riebe ohne Ball attackiert und gelegt . Bei dem Versuch aufzustehen, hielt ihre Gegenspielerin ihre Füße fest. Dabei stürzte sie laut eigener Aussage und traf ihre Kontrahentin. Ladeburg protestierte lautstark und verlangte Rot. Da der Schiedsrichter diese Aktion nicht bemerkt hatte, begab er sich zu seinem Linienrichter. Doch der konnte auch nichts dazu sagen. So blieb er getreu seiner Linie, wertete es gegen den AFC als Tätlichkeit und bestrafte B.Riebe mit Rot. Die Ladeburgerin als Verursacherin der Aktion wurde nicht bestraft. Trotz allem nutzten die Gastgeber ihre wenigen Chancen konsequenter als ihre Gegner aus Angermünde und entschieden die Partie für sich.
Für den AFC spielten: B.Bock (J.Kretzmann), M.Merker, M.Welzien, A.Radtke, B.Riebe, F.Schiwek, J.Mundstock, V.Retzlaff, Ch.Loharenz (J.Kallenbach), D.Gatz, Ch.Feige


