Kopfzerbrechen verursachte den Verantwortlichen das taktische Verhalten von Sperling, der seinen Gegenspieler immer wieder aus den Augen ließ. Daraus ergaben sich zwei hochkarätige Torszenen für den Gast, die aber ein sehr guter Torhüter Will vereitelte. In der 17. Minute erzielte wiederum Lange nach einem Eckball das 2:0. Die Angermünder hatten die Partie bis Sekunden vor dem Halbzeitpfiff auch unter Kontrolle, konnten aber trotzdem nur mit einer 2:1 Führung in die Pause gehen, weil sich das gesamte Mittelfeld beim Anschlusstreffer wie Fahnenstangen für den Gegner postierte und dieser aus gut 16 m den Ball unhaltbar ins Netz hämmerte(30).
e zweite Hälfte begann wie die Erste endete. Binnen 60 Sekunden stand es 2:2 und diesmal konnte man allen Akteuren den Willen absprechen dieses Tor zu verhindern. Nun war aber wieder das Spiel der ersten Hälfte erkennbar. Besonders das schnelle Spiel über die Außenpositionen brachte die Uckermärker immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Zweimal Beckmann hieß es Mitte der zweiten Hälfte und somit ging der Gastgeber wieder mit zwei Toren in Führung. Sollte es diesmal bis zum Ende reichen? Leider nein! Genau wie in Hälfte Eins verschlief der AFC die letzten fünf Minuten und verhalf Motor somit zu einem glücklichen Punkt. Drei gefährliche Aktionen reichten ihnen um erst das 4:3 und kurze Zeit später das 4:4 zu machen. Schon bei der Niederlage in Strausberg war zu erkennen, dass die Konzentration einiger Spieler nicht über die ganze Distanz gehalten wird und man deshalb immer wieder solche Rückschläge hinnehmen muss. Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen heißt es für die Angermünder, im nächsten Spiel unbedingt zu gewinnen, um nicht noch den sicher geglaubten 5. Rang zu verspielen.
AFC spielte mit: Marcus Bunn, Andy Will, Björn Reyment, Martin Kämke, Phillip Thiele, Tobias Koß, Ian Beckmann, Lukas Lünz, Nick Lange, Lukas Sperling, Benjamin Krönert, Ole Simon


