Dobberzin gegen Angermünde, früher ein Garant für Rote Karte, spannende Spiele, volle Zuschauerränge und tolle Tore. Zu mindestens letzeres konnten die wenigen Zuschauer bestaunen, allerdings nur auf Angermünder Seite. Auf sehr schwierigem Geläuf kamen nur die Angermünder gut zurecht. Dobberzin hatte zwar die erste Chance des Spiels, die war aber nicht wirklich zwingend. Aus Angermünder Sicht wurde das Spiel schnell gemacht. Das Überbrücken des Mittelfelds ging blitzschnell und so kamen die AFC-Akteure immer wieder zu Chancen. Zur Halbzeit stand es 4:0 für den AFC.
Nach dem Seitenwechsel wollte man so weiter spielen wie in Halbzeit 1. Dieses Vorhaben konnte anfangs nur bedingt umgesetzt werden. Als der Dobberziner Schlussmann Zelle verletzungsbedingt ausscheiden musste und Feldspieler Dürrmann ins Tor musste (Dobberzin hatte nur 11 Spieler) wollten plötzlich alle AFC-Spieler ihr Tor erzielen. Doch das Gegenteil war der Fall. Dobberzin gelang in Unterzahl der Anschlusstreffer. Nach einem Eckball konnte Gnorski völlig freistehend einköpfen. Das war die einzige Unachtsamkeit der AFC Abwehr. Nach dem Gegentreffer besinnte man sich wieder der eigenen Stärke und spielte wieder druckvoll nach vorne. Dank der Dobberziner Schützenhilfe durch 2 Eigentore hieß es am Ende 9:1 für den AFC. Das Ergebnis hätte bei besserer Chancenverwertung auch viel höher ausfallen können. Bleibt noch festzuhalten, dass sich der AFC wieder einmal 2 dumme gelbe Karten eingefangen hatte durch Kolow und Huhn.
Fazit: Über weite Strecken der Partie gelang es dem AFC die Partie einseitig zu gestalten. Sehr gut heraus gespielte Treffer waren die Folge. Gutes Umschalten von Abwehr auf Angriff und das schnelle Überbrücken des Mittelfelds gefielen. Lediglich die Gelben Karten und die Chancenverwertung bleiben die einzigen Kritikpunkte.
Tore: Kober, Lehmann, Schmidt, Mühle, 3x Huhn, 2x Eigentor Dobberzin
AFC: Zellin, Kolow, M. Beltz, Schmidt, Mühle, Wroblewski, Lehmann, Papendorf (Kielblock), Schröter, Huhn, Kober


